chirurgische Vor und Nachbehandlung

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Es gilt zunächst nach einer Operation den durch Schock und/oder Schmerz betroffenen Körperabschnitt wieder in das gesamte Körperschema mit einzubinden. Über sanfte Streichungen werden die verspannten Muskeln gelöst und somit entstauend und durchblutend auf das Gewebe eingewirkt. Durch diese Anregung des Stoffwechsels wird der Heilprozess positiv unterstützt.

Über zu Beginn passive Bewegung der betroffenen Gelenke wird einer Kontraktur des Bindegewebes, die zur erheblichen Defiziten des Bewegungsausmaßes in den betroffenen Gelenken führen kann, vorgebeugt sowie die o.g. Eingliederung in das Körperschema unterstützt.

Je nach Operation sowie ärztlicher Verordnung wird zunächst durch statische Spannungsübungen der betroffenen Muskulatur, weiterführend über unterstützte aktive Bewegung bis letztendlich durch Bewegung gegen Widerstand, die Stärkung der Muskulatur gefördert, um wieder ein vollständiges Muskelkraftpotential zu erhalten. Ziel der Behandlung ist eine optimale Re-Integration in den Alltag.

Anwendungsbereiche:

  • Zustände nach Knochenbrüchen, bei verzögerter Knochenbildung (Callusbildung) – Rückstände nach Prellungen und Gelenkverletzungen
  • Zustände nach Blutergüssen, Muskelverletzungen und Operationen am Muskel- und Sehnengewebe
  • Muskelschwäche infolge Ruhigstellung und Fehlhaltung (Inaktivitätsatrophie)
  • Zustände nach Verbrennungen
  • Narbenbeschwerden
  • Nachbehandlung bei Wirbelsäulenoperationen (Bandscheibenoperationen) und Gelenkoperationen (vor allem Totalendoprothesenimplantation in Hüft- und Kniegelenke)